Musik inspiriert den Geist zu neuen Möglichkeiten - MD Günter Krause
Musik inspiriert den Geist zu neuen Möglichkeiten - MD Günter Krause

Meine künstlerische Entwicklung:

Ich bin 1938 in Berlin geboren und habe ab dem 10. Lebensjahr ersten Instrumentalunterricht (Akkordeon u. Blockflöte) erhalten. Nach dem Abschluß der Grundschule besuchte ich die Fachschule für Musik in Sondershausen/Thüringen mit dem Hauptfach Trompete (1954 - 1958 mit Fachschulabschluß).
 

Ab September 1958 Weiterstudium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin in der Abteilung Tanz- und Unterhaltungsmusik.

Im Februar 1959 Abbruch des Studiums, da die Abteilung Tanz- u. Unterhaltungsmusik durch Beschluß des Kulturministeriums der DDR aufgelöst wurde.

Februar 1959 bis Ende April 1960 1. Trompeter im Orchester des Ensembles der Deutschen Grenzpolizei.

Juni 1960 Solo-Flügelhornist, ab 1962 Solo-Trompeter im Orchester des Wachregiments Berlin (MfS). Neben der Dienstdurchführung Fortsetzung des Hochschulstudiums im Abend- u. Fernstudium. Staatsexamen 1964. 1975 Beginn eines Externstudiums in der Dirigentenklasse der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin. Hochschulabschluß als Dirigent 1978. Schon während des Studiums 2. Dirigent des Orchesters. März 1981 Einsatz als Chefdirigent und Leiter des Orchesters des Wachregiments "Feliks Dzierzynski" (Orchesterleiter, Komponist und Arrangeur).

1984 "Theodor-Körner-Preis" (Kunstpreis der Nationalen Volksarmee der DDR)
1987 Ernennung zum Musikdirektor durch den Kulturminister der DDR.

Nach der Auflösung des Wachregiment Ende März 1990 erhielten alle Mitglieder des Orchesters einen befristetem Arbeitsvertrag (April + Mai 90) bei der Kommission zur Auflösung des MfS/AfNS. Somit wurde dieses Orchester "Nachgeordnete Einrichtung des Kulturministeriums" und war folglich dem amtierenden Kulturminister Schirmer direkt unterstellt.

Nach meinem persönlichen, hartnäckigen Betreiben und mit Unterstützung durch den "Großen Runden Tisch", wurde das Orchester in den zivilen Status überführt und dem Kulturminister (Schirmer), als Großes Berliner Blasorchester unterstellt.
Juni 1990 Berufung zum Chedirigenten und Intendanten des Großen Berliner Blasorchesters. Diese Maßnahme wurde am 04. Juli 1990 rückgängig gemacht. Auf Beschluß des Kulturministeriums sollte das Orchester in der Obhut eines eingetragenen Vereins als professioneller Klangkörper seine Tätigkeit fortsetzen. Im September 1990 fand die Gründung des Vereins "Großes Berliner Blasorchester e.V." statt. Berufung als Chefdirigent und Intendant. Trotz fehlender Finanzmittel blieb das Orchester bestehen.

01.Juli 1991 - 31. Juli 1993 wurde das Große Berliner Blasorchester im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) finanziert.

 

1997 Gastdirigent beim Symphonischen Blasorchester Imst in Tirol Oster-Konzerte, Rundfunk-Konzert und Produktion einer CD mit dem Tonstudio AMOS / Schweiz.

Von Januar 1997 bis Dezember 2008 musikalischer Leiter des Luftfahrt-Blasorchesters.

Seit Januar 2007 Chefdirigent des Senioren-Orchesters Reinickendorf (SOR) in Berlin.
Dieses Orchester musiziert in sinfonischer Besetzung.

 

Sommer-Serenade Mai 2007

„Spitzenmärsche aus alter und neuer Zeit"

 

Ein Blasmusikerlebnis der besonderen Art bot die Stadtkapelle Marktoberdorf überaus zahlreichen Gästen bei ihrer Sommer-Serenade auf dem Rathausplatz. Dicht gedrängt standen die Zuhörer, nachdem die Sitzgelegenheiten nicht ausreichten.

Als Motto hatte Dirigent Maximilian Jannetti „Spitzenmärsche aus alter und neuer Zeit“ gewählt und damit voll ins Schwarze getroffen. Abwechslungsweise mit Jannetti wurde das Orchester vom Gastdirigenten Musikdirektor, Oberstleutnant a.D. Günter Krause, dem langjährigen Chefdirigenten des Orchesters des Wachregiments Berlin, dirigiert.

Sei es der „Marsch des 27. Kiewer Dragonerregiments“ von Michael Glinka, der Pappenheimer Marsch oder der „Marsch der 20-Jährigen“ (aus einer ungarischen Fernsehserie), der wie viele der Märsche aus der ehemaligen DDR wohl noch nie in West-Deutschland gespielt wurde. Etwas aus dem Rahmen fiel der „Militärmarsch Nr. 2“ von Franz Schubert, der viel melodiöser als die zu Gehör gebrachten Märsche war und an dessen Liedgut erinnerte.

Dem Orchester wurde großes Können abverlangt. Musikdirektor Krause, der u. a. auch einen von ihm komponierten Präsentiermarsch dirigierte, zeigte sich ganz begeistert von der Stadtkapelle. Die Musikerinnen und Musiker gaben das Lob voll Freude an den Gastdirigenten zurück.

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